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Rialto - Night On Earth

"They tried to kill us off but this show's not over"


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Eine schwer vom Schicksal geprüfte Band. Nach dem Ableben der legendären Kinky Machine präsentierte sich schon das erste Rialto-Album arg mitgenommen von Label-Querelen. Das Debut erschien in Japan, die Band flog bei WEA raus und die britische Veröffentlichung verzögerte sich, bis die Jungs bei China Records unterkamen. Lustigerweise wurde China mittlerweile an WEA verkauft, in deren Headquarters wohl irgendjemand was gegen Rialto hat, denn das zweite Album ist bereits Anfang Januar in Korea erschienen (auf WEA, haha), Mitteleuropa wird allerdings noch bis Juni warten müssen. Gerade wurde der Deal mit Eagle Records unterzeichnet. Traurig traurig, unsere Stars auf einem Budget-Label neben Status Quo, Ian Gillan und Meat Loaf sehen zu müssen.

Zur Musik: Keine großen Überraschungen für alle, die das Internet-only-Minialbum "Girl On A Train" kennen, wo bereits eine leichte Stiländerung von den Gitarren weg zum Synthiepop hin auszumachen war. Hochglanzpolierte, aalglatte Melodramen, von denen immerhin sechs schon bekannt sind, so ein (etwas überflüssiges, da nicht gewinnendes) Remake des Kinky Machine-Klassikers "London Crawling" und eine (leider ebenso unnütze) weitere Version von "Monday Morning 5.19" (die sechste, wenn ich richtig mitgezählt habe). Der Rest ist natürlich - wie immer - brillant (hmmm ok, "Deep Space" ist auch noch ein kleinerer Ausfall :), aber nicht weniger hätten wir von Louis Eliot's leidgeprüfter Combo erwartet. Absolute Knaller wie "Shatterproof" würden natürlich in einer gerechten Welt die Charts stürmen, aber es bleibt fraglich, ob Rialto (außerhalb ihrer Hit-Heimat Korea) jemals the sunny side of life kennenlernen werden. Schade eigentlich. (fw)



-> Weitere Informationen unter:
http://www.bw519.freeserve.co.uk/




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