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Jimmy Eat World - Bleed American

Groß. Wird größer werden.


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Über denen hängt aus irgendeinem Grund noch immer die Produktbezeichnung "Emocore". Das rechtfertigt sich aus den Zusammenhängen, in denen Jimmy Eat World bis vor kurzem "groß" geworden sind, nicht wirklich aber im Hinblick auf die Musik.

Andererseits fällt es schwer, eine akkurate Beschreibung zu finden, für das, was Jimmy Eat World denn tatsächlich machen. Das Label "Alternative Rock" ist lange diskrediert, wie überhaupt jedes "Alternative"-Label bestenfalls nichtssagend, vielleicht eher eine Beleidigung ist. Und für Gitarren-Pop sind die Amerikaner dann zu druckvoll, zu sehr in einem sehr melodiösen Punk beheimatet, ohne dabei jemals prollig zu werden. Angeblich hören Skater so was gerne, was aber niemanden davon abhalten sollte, auch ohne Skateboard Jimmy Eat World gut zu finden. Denn war schon der Vorgänger, "Clarity", letztes Jahr mit großer Verspätung in Deutschland erschienen, eine hymnisches Gitarren-Alben voller Hits (natürlich "Lucky Denver Mint" und "Blister", aber auch dem epischen "Just Watch The Fireworks" oder "A Sunday"), so ist das neue Album, "Bleed American", das demnächst mit einiger Verspätung auch in Deutschland erscheinen wird, noch besser. Vielleicht kann man Jimmy Eat World am ehesten in einer Pixies-Tradition sehen, vor allem wenn man vergißt, daß die Pixies gegen Ende richtig Scheiße wurden. Dann hat man jedenfalls am ehesten die Mischung aus "Underground" und "Mainstream", die auf "Bleed American" aufs Schönste perfektioniert wird - vom energiegeladenen Titelsong bis zum traumhaft schönen Backing Gesang Rachel Hadens (That Dog) auf den ruhigeren Stücken, die ganze Bandbreite an Emotionen.

Vielleicht doch Emocore.

(ms)



-> Weitere Informationen unter:
http://www.jimmyeatworld.net




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