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SUEDE - A NEW MORNING

Ein neuer armseliger Morgen


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Gütiger! Nach Pulp nun die nächsten altgedienten Britpopper, die im Demeter-Laden übernachtet haben. Wobei nichts gegen Perkussionsinstrumente einzuwenden ist, die eher auf Stadtteilfesten heimisch sind, nein, neben völliger musikalischer Lasch- und Ausgelutschtheit enttäuschen in erster Linie leere Worthülsen und ein bemühtes - weil nicht ins Versmaß passendes - Namedropping wie beispielsweise "It's the way you don't read Camus or Bret Easton Ellis". Super, Brett, was du so alles für Namensvetter hast! Der bereits einzeln unerträglichen "Cardboard town" von Track 8 folgt doch ungelogen schon in Stück 9 die nächste Papp-Variante: "Cardboard Sky". Habt Erbarmen, ihr Meister der Metaphorik! Doch nein, "In a future world with an astrogirl" (unter Beteiligung von guten Supermännern und böser Technologie) oder "Sleepy head get out of bed... step in your shoes and catch the news" tun ihr Restliches, um ein schnelles Ende der CD herbeizusehnen.

Wenn die Anreihung wirklich schlimm flacher Balladen dann vorbeigerauscht ist (Vorsicht, nach 10 Minuten herrlicher Ruhe folgt noch ein hidden track; welch brillante Idee!), fragt man sich noch schnell, warum Herr Anderson mittlerweile wie Bryan Adams klingt oder der kleine Oakes fortwährend versucht, "Day Tripper" von den Beatles zu spielen, aber das fällt angesichts eines dermaßen danebenen Albums auch nicht mehr groß ins Gewicht.

Der Querverweis gilt an dieser Stelle dem einstigen - wohl besten - Suede-Mann Bernard Butler, der zusammen mit David McAlmont mit "Bring It Back" gerade wieder ein hervorragendes Album veröffentlicht hat, welches seinen alten Kollegen eigentlich die Tränen der Verzweiflung in die Augen treiben müsste. (fw)





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