Vergesst eure Vines, Datsuns und BRMCs, hier ist das Debut der Libertines. London, ca. 1978, als Punksongs noch Melodien hatten. Genau, Melodien, das ist es, was die Libertines von Legionen hochgehypter, aber minder talentierter Halbstarker unterscheidet. Melodien, wie sie The Jam, The Clash oder auch die Kinks hatten; hingerotzt, aber mit dem nötigen Quentchen Gossenromantik, aus dem Klassiker wie "Janie Jones", "Going Underground" oder "Dead End Street" geschnitzt sind. Wer würde da besser passen als Mick Jones von The Clash, der das ganze Spektakel vortrefflichst (unter)produziert hat.
Äußerst cool hat man den Hit "What A Waster" unterschlagen, was nicht nur die singlekaufenden Fans ehrt, sondern auch einen ungefähren Eindruck davon gibt, welch Unmengen von guten Songs diese Band besitzen muss. Und dieses sind erst die ersten 12, nicht ein einziger Ausfall, kein Füllstoff, nix. Den Lautstärkeregler eurer Anlage solltet ihr vorab schonmal auf mindestens "8" justieren. Unglaublich gut!
Fotos sehen? Bitteschön:
Libertines Gallery
(fw)
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