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Johnny Cash - Unearthed

Johnny Cash - "Unearthed"


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Wenn die deutschen Mainstream-Medien Cash nach dessen Tod als Country-Star feiern, dann werden sie dem Musiker und Künstler nicht näherungsweise gerecht. Cash war mehr als Country-Star. Ja - er hat "Ring of Fire" interpretiert, Werbung untermalt und Nebenrollen in platten amerikanischen TV-Serien gespielt.

Ich habe Cash erstmals 1982 in Hamburg live gesehen und schon damals hat mich der Mensch Johnny Cash berührt. Was er dann in den 80-er und frühen 90-er Jahren auf Platten veröffentlich hat, war eben das, was man erwartete.

"Bitter Tears" und "Live at San Quentin's" waren eben zu wenig Radio-kompatibel. Und gerade "Bitter Tears" hatte mit einem Tabu gebrochen. Da hatte es Ende der Sechziger ein US-Country-Star gewagt, den Völkermord an den indianischen Ureinwohnern zu thematisieren.

Gut dreißig Jahre später fanden mit Rubin und Cash zwei Persönlichkeiten zueinander, die sich dessen besonnten, was Cash zu mehr als einem Country-Sängers machte: Haltung und Anspruch. Gemeinsam entdeckte man oder erschloß sich Nick Cave, Martin L. Gore, Tom Petty oder Trent Reznor.

Cash sang "Personal Jesus", "Solitary Man" und "Hurt". Seine Wiedergeburt brachte ihm für seine letzten vier Alben jeweils einen Grammy ein. Dann - kurz nach dem Tod seiner Frau und Muse June Carter - starb er.

Jetzt endlich ist die schon vor Weihnachten angekündigte Box da und komplett gehört. Und sie ist, was die "American Recordings I.-IV." hoffen ließen. Große Musik eines großen Künstlers. Ehrlich, wahrhaftig, manchmal traurig, Bis auf die - wie ich finde - überflüssige fünfte "Best-Of..." eine angemessene Würdigung des Spätwerks Cashs, mit einem hochinformativen Booklet. Sicher ein Box-Highlight des Jahres. (rm)





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