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K's Choice - Almost Happy

Happy oder doch nicht ?


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Die Corrs, die man mögen kann ? Nein, das ist gemein - und glücklicherweise auch unzutreffend. Denn selbst wenn K's Choice sich auch in einer von Folk-Melodien inspirierten Harmonie-Welt wohlfühlen, so hat ihr Gitarren-Pop doch genau die Ecken und Kanten, die jedenfalls nach meinem Verständnis von Pop der Musik erst das Leben einhauchen.

Das ist dann "alternativ" vielleicht nur noch in dem Sinne, dass auch Moll zulässig ist und nicht jeder Melodiebogen bereits im Intro verballert wird. Aber es ist eben der Gegenentwurf zu einer "Pop-" Welt, die nur dem ungebremsten Abfrühstücken banalster Klischees und dem Wiederaufkochen des bereits von anderen erfolgreich getesteten Hit-Rezepts ist. K's Choice begeben sich sicher nicht auf irgendwelche besonders unsicheren Pfade, ihren Texte mag gar eine gewisse Offensichtlichkeit anhaften, so haben sie doch eine Platte gemacht, deren Faszination für eine Gefühlswelt, die ein breites Spektrum an Emotionen enthält, in jedem Ton hör- und spürbar ist.

Das ist diesmal vielleicht noch entspannter als auf den bisherigen Platten, das ist auch vielleicht noch etwas luftiger, folkiger als zuvor. Immerhin kein "Not An Addict" mehr, was auch gut sein kann. Statt dessen noch mehr Akustik-Gitarren, viel Raum für Sarah Bettens' schöne spröde Stimme. Ansonsten wenig Veränderung in einem Universum, in dem man sich gerne zu Hause fühlen mag. Es hätte eine feine Sommer-Platte sein können, doch dafür kam der VÖ-Termin zu spät. Andererseits gab es ja auch keinen feinen Sommer, so dass gerade angesichts der zuweilen eher zweifelnden Texte "Almost Happy" wohl eine perfekte Herbst-Platte ist, für Tage an denen die Wolken vorüberziehen, auch wenn es mehr Regen gibt, als einem lieb ist. Und das Intro kann man ja glücklicherweise überspringen. (ms)



-> Weitere Informationen unter:
http://www.kschoice.com




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