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Paula

Pop Rocky


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Es sei sich hiermit angemasst, eine öffentliche Entschuldigung im Namen Kölns auszusprechen:

Liebe Frau Brauweiler, lieber Herr Intelmann -

Anläßlich Ihres äußerst gelungenen Konzertes am 9. Oktober hier im Kölner Studio 672 möchte ich Ihnen zunächst für die sehr gepflegte Unterhaltung inklusive extrem flacher Witze ("Wir sind Die Ärzte aus Berlin") danken. Die flotten Arrangements haben uns alle (im Publikum) sehr beschwingt, begeistert gar.

Doch leider ist es zu Vorfällen gekommen, über die den Mantel des Schweigens zu breiten ein Fehler wäre. Es soll hiermit vielmehr ausgesprochen werden: Wir sind gar nicht so. Gut, klar, Karneval, man kennt das. Aber Karneval beginnt eben auch erst im November und dieses absolut nervige Rumgebrülle, was eine hiermit nicht namentlich zu nennende Konzertgängerin Ihnen auf die Ohren gehauen hat - das hat auch mich als Unterzeichner irritiert. Die Frau war nicht zu stoppen und im Namen Kölns möchte ich meinem Bedauern darüber Ausdruck geben. Jedenfalls wissen jetzt immerhin alle, die dort waren, dass die Sängerin von Paula gar nicht Paula, sondern Elke Brauweiler heisst. Nun, für wen's 'nen Unterschied macht.

Ansonsten sei aber noch ausdrücklich gesagt: Ein grosses Konzert. Souveräner und auch unterhaltsamer als der schon sehr feine Auftritt im Rahmen der Popkomm. Köln verzeiht die diversen gescheiterten Anfänge der phänomenalen "Ca Plane pour Moi"-Version, sieht auch souverän über die eine oder andere textliche Entgleisung hinweg (muss man so süß sein: "Liebster, du gehst mir manchmal ganz schön auf die Nerven / glaub mir, ansonsten hab ich dir nichts vorzuwerfen") und freut sich ansonsten darüber, daß es endlich mal ne feine deutsche Trash-Pop-Band gibt, die Spass macht, Spass hat und alles in allem keine Beleidigung für den Pop-Intellekt/Party-Effekt darstellt. Wenn Sie in Zukunft das Streiten auf der Bühne noch perfektionieren könnten...

Mit freundlichen Grüßen- Mark Swatek (ms)



-> Weitere Informationen unter:
http://www.marina.com/paula.htm




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